Glossar
Apoptose
Die Apoptose (griechisch απόπτωσις - von "apo" = "weg" und "ptosis" = "Fall", wie das Fallen der Blätter im Herbst) ist eine Form des programmierten Zelltodes.
Es ist gewissermaßen ein »Selbstmordprogramm« einzelner biologischer Zellen. Dieses kann von außen angeregt werden (etwa durch Immunzellen) oder aufgrund von zellinternen Prozessen ausgelöst werden (etwa nach starker Schädigung der Erbinformation).
Im Gegensatz zum anderen bedeutenden Mechanismus des Zelltodes, der Nekrose, wird die Apoptose von der betreffenden Zelle selbst aktiv durchgeführt, ist quasi Teil des Stoffwechsels der Zelle.
Apoptose und Nekrose lassen sich schon optisch leicht unterscheiden. Während bei der Apoptose ein Schrumpfen der Zelle einsetzt und ein Abbau der DNA durch Endonukleasen in definierte Stücke stattfindet (als DNA - Leiter bekannt und mittels Elektrophorese nachweisbar), schwillt bei der Nekrose die Zelle an, wobei deren Plasmamembran zerstört wird. Als Folge kommt es zu lokalen Entzündungen, da Cytoplasma und Zellorganellen in den Extrazellularraum freigesetzt werden, welche durch Makrophagen (Fresszellen) beseitigt werden müssen. Im Vergleich zur Nekrose ist die Apoptose die häufigere Form des Zelltods.
Ausleitung
Ausleitung nennt man alle Verfahren die giftige Stoffe (Toxine) aus dem Körper transportieren.
Im Verlauf jeder Schwermetallausleitung kommt die Phase, wo die chronische Infektion, die wir alle (ausnahmslos) haben, sichtbar wird. Es gibt keine Ausleitung, ohne diesen Verlauf! Es werden Infektionen sichtbar, die sich meist äußern durch:
- Eintrübung im Augenlicht
- Kopfschmerzen kommen
- Nierenschmerzen
- Durchfall
- chronische Müdigkeit
- Muskelschmerzen
- plötzlich tut alles weh
- oder die Erkrankung, die man vorher hatte, scheint plötzlich wieder akut
zu werden.
Das ist absolut positiv zu sehen, denn daran können wir überprüfen, wir haben in der Tat Schwermetalle entfernt. Jetzt lassen sich die Themen leicht mit kinesiologischen und biologischen Therapien behandeln!
Autonomes Nervensystem (ANS)
Das autonome Nervensystem oder kurz ANS wird auch als vegetatives Nervensystem bezeichnet. Es umfaßt alle Nervenfasern, die nicht dem Willen untergeordnet sind. Seine Erregung wird im allgemeinen nicht bewußt wahrgenommen.
Die Aufgabe des ANS ist die Steuerung und Koordination der Funktion aller inneren Organe wie Herz, Lunge, Blutgefäße, Magen, Darm, Galle, Urogenitalsystem und Drüsen. Es spielt eine wichtige informationsvermittelnde Rolle bei der Regelung von Blutdruck, Atmung, Herztätigkeit, Wasserhaushalt, Blutzucker usw.
Das autonome Nervensystem wird unterteilt in das sympathische und in das parasympathische System. Das sympathische System hat die Funktion, körperliche Aktivitäten zu steigern, das parasympathische trägt zur Erholung des Organismus bei.
Ausscheidungsorgane
Diejenigen Organe, die eine Ausscheidung von nicht mehr benötigten oder schädlichen Stoffen bewirken. Im Krankheitsfall wird man versuchen, die Ausscheidung zu verstärken. Dabei wählt man diejenigen Organe aus, die über eine ausreichende Leistungsreserve verfügen => Haut, Darm, Leber/Galle, Nieren, Lunge
Bosonen
Als Bosonen bezeichnet man Teilchen mit ganzzahligem Spin. Bosonen unterliegen nicht dem Pauli-Prinzip, deshalb können viele Bosonen im gleichen quantenmechanischen Zustand sein. Sie unterscheiden sich von den Fermionen in der Symmetrie ihrer Wellenfunktionen.
B - Vitamine
Die wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe. Ihre Aufgaben sind ähnlich, ihr Vorkommen meist gemeinsam. Zucker ist ein Vitamin B Räuber.
Nähere Angaben finden Sie bei den einzelnen Vitaminen:
Vitamin B 1
Vitamin B 2
Vitamin B 3
Vitamin B 5
Vitamin B 6
Vitamin B 7
Vitamin B 8
Vitamin B 9
Vitamin B10
Vitamin B12
Vitamin B13
Vitamin B14
Vitamin B15
Vitamin B16
Vitamin B17
Casimireffekt
Das Vakuum ist in der Physik ein Zustand, der frei ist von allem - die absolute Leere. Doch die Quantenmechanik sagt uns, dass selbst dort etwas passieren kann, sogenannte Vakuum-Fluktuationen. Ein Nichts kann also durchaus auch eine Kraft ausüben - was unserer Erfahrung komplett widerspricht. Bestätigt aber, dass informativ, Nichts durchaus eine Information ist und somit nicht »Nichts« ist, sondern »Etwas«.
Veranschaulicht durch folgenden Versuch: es werden zwei Metallplatten im Vakuum parallel zueinander aufgehängt, wobei der Abstand zwischen den Platten winzig ist. Diese nähern sich mit der Zeit an. Als Ursache wird hierbei die Existenz von virtuellen Photonen angesehen. Die Quantenmechanik erlaubt die kurzzeitige Entstehung von Teilchen, also Energie aus dem Nichts (Vakuumenergie). Zwischen den Platten ist nicht genügend Platz für die Existenz von Photonen. Von außen jedoch treffen Photonen auf die Platten und drücken die Platten somit aufeinander zu, da zwischen den Platten kein Gegendruck vorhanden ist.
Dirac - Theorie
Vorausgesagt wurde die Existenz des Positrons von Paul Dirac als er versuchte die Quantenmechanik mit der Relativitätstheorie zusammenzubringen. Seine Formel legte nahe, dass es vier Arten von Elektronen gibt. Zwei davon können mit den beiden möglichen Spin-Zuständen identifiziert werden. Die anderen beiden Zustände haben entgegengesetzte Ladung und entstehen zwangsläufig, wenn die Bewegungsenergie der Elektronen groß wird. Diese beiden Zustände erklärte Dirac als Spin-Zustände eines bis dahin unbekannten Teilchens. Dieses Teilchen wurde dann später auch gefunden und Positron genannt. Heute ist man sicher, dass es zu allen Teilchen Antiteilchen gibt. Eine gewisse Ausnahme bildet das Photon, das sein eigenes Antiteilchen ist. Bei den Neutrinos ist nicht sicher, ob die Natur zwischen Neutrino und Anti-Neutrino unterscheidet.
Elektrolyse
Elektrolyse nennt man das Zersetzen einer stromleitenden Flüssigkeit (Elektrolyt), zum Beispiel Wasser (H2O), beim Anlegen einer Spannung. Die Moleküle der Salze, Säuren oder Laugen zerfallen im Wasser in elektrisch geladene Teilchen (Ionen). In den Elektrolyten sind die Ionen die Träger der elektrischen Ladung.
Beim Arthrotherm Fußbad spielen sich folgende Vorgänge ab:
Wasser (H2O) wird in elektrisch geladene Teilchen zerlegt. Die sogenannten Ionen. Das Wasserstoff-Teilchen ist positiv geladen.
Generell gilt: Das Metallteilchen ist positiv geladen, das Säureteilchen ist negativ geladen. Es fließt ein Ionenstrom.
Durch die Spannung an den Elektroden (Anode und Kathode) wo die Füße im Fußbad stehen, wandern die Ionen durch den Körper an die entgegengesetzt geladene Elektrode. Es kommt dabei zu einem Stromfluss, dem Ionenstrom.
Extrinsic-Faktor
ist das - für die normale Blutbildung und die Nervenzellfunktion unbedingt notwendige, mit der Nahrung zuzuführende - Vitamin B12.
Fermionen
Fermionen sind Elementarteilchen mit halbzahligem Spin. Zu den Fermionen gehören alle Teilchen, aus denen sich die Materie aufbaut, also sowohl die Quarks als auch die Leptonen. Auch die Kernbausteine sind Fermionen.
Fermionen unterscheiden sich von den Bosonen darin, dass die dem Pauli-Prinzip unterliegen, zwei Fermionen können also niemals den gleichen quantenmechani-schen Zustand einnehmen. Diese »Abstoßung« der Fermionen gibt der Materie ihre Ausdehnung und Festigkeit. Die Eigenschaften von Fermionen ergeben sich aus der Symmetrie ihrer Wellenfunktionen.
Galenik
Die Galenik ist ein Teilgebiet der Pharmazie. Den Wissenschaftszweig, der sich mit einer optimalen Darreichungsform eines Wirkstoffes auseinandersetzt, nennt man Galenik.
Ileum
ist das lateinische Synonym für den Krummdarm, die unteren (distalen; aboralen) drei Fünftel des Dünndarms, die - beim Erwachsenen ca. 3 m lang - im Vergleich zum Jejunum eine geringere Weite und Wanddicke sowie weniger Gefäße, Schleimhautfalten und Zotten aufweisen. Das Ileum ist durchdas Dünndarm-gekröse (Mesenterium) an der hinteren Bauchwand befestigt und ist im rechten Mittel- und Unterbauch (Regio iliaca dextra u. hypogastrica) und im kleinen Becken gelegen. Sein Endabschnitt (I. terminale) mündet in das Zäkum (s.a. Valva ileocaecalis).
Intrinsic-Faktor
Der Intrinsinc Factor (I.-F.) ist ein in der Magenschleimhaut von den Belegzellen gebildetes thermolabiles, wasserlösliches Glykoprotein, das mit Vitamin B12 (Cobalamin) einen Komplex bildet und so die B12-Resorption im unteren Ileum ermöglicht. Angeborener I.-F.- Mangel oder I.-F.- Autoantikörper bewirken perniziöse Anämie.
Vitamin B12 kann vom Körper nicht selbst synthetisiert werden und muss daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Das Vitamin kann aber erst im terminalem Ileum, einem Teil des Dünndarms, resorbiert werden.
Bei oraler Aufnahme würde das Vitamin im Magen von den Verdauungsenzymen Pepsin und Trypsin zersetzt werden und wäre damit für den Organismus wertlos. Der Intrinsic-Faktor verhindert diese Zersetzung. => Extrinsinc Factor
Interferenz
ist die Überlagerung von Wellen, die nur möglich ist, wenn die Phasen der Wellen während der Meßzeit stabile Phasenbezüge haben (das nennt man dann kohärente Wellen). Eine gleichphasige Überlagerung, bei der Wellenberg auf Wellenberg trifft, führt zu einer sogenannten konstruktiven Interferenz mit Verstärkung der Amplitude. Eine gegenseitige Überlagerung, bei der Wellenberg auf Wellental trifft, führt zu einer sogenannten destruktiven Interferenz mit Löschung der Amplitude.
Kohärenz
nennt man die Fähigkeit von Wellen zur Überlagerung, zur Interferenz, wobei sich die Feldamplituden räumlich verschiedener Energiequellen (z.B. Licht) gegenseitig verstärken oder abschwächen. Dadurch entsteht ein geordneter Zustand, bei dem die Wellen ein zusammenhängendes und kommunikatives Feld bilden und in hohem Maße aufeinander ausgerichtet sind. Kohärenz schafft Ordnung im Chaos.
Konverter
Konverter ist eine Ableitung aus dem aus dem lateinischen Verb convertere = umwenden, verwandeln und bezeichnet in diesem Fall
- eine Anlage, die eine Stromart in eine andere umwandelt,
- Schaltung, die am Ausgang eine höhere bzw. niedrigere Gleichspannung erzeugen
Neurotoxine
Ein Nervengift oder Neurotoxin nennt man ein Gift, welches speziell auf die Nervenzellen bzw. das Nervengewebe einwirkt. Es stört vor allem Membranproteine und die Wechselwirkungen in den Ionenkanälen.
Neurotoxine sind meistens chemischen Ursprungs, aber auch Strahlung oder Ultraschall können Störungen bei Nervenzellen hervorrufen.
Die meisten Neurotoxine sind exogene Toxine, d.h. sie stammen aus der Umwelt und werden vom Organismus aufgenommen. Darunter existieren auch einige Gase (z. B. Phosphin).
Die häufigsten Nervengifte sind jedoch Feststoffe (Schwermetalle wie Cadmium, Blei, Quecksilber ...) und auch Flüssigkeiten (z. B. Ethanol).
Die Wirkung hängt von der Dosierung ab. Alkohol z.B. wirkt in geringen Mengen akut nicht toxisch, größere Mengen und längere Einnahme allerdings lähmen auch das Atmungssystem.
Als Nervengifte wirken auch Substanzen, die im Körper produziert werden - endogene Neurotoxine. Glutamat ist eines dieser Gifte ist, dessen Hauptbedeutung in seiner Rolle als Neurotransmitter liegt. Wird jedoch zu viel Glutamat frei gesetzt, zum Beispiel in dem es zusätzlich als Geschmacksverstärker durch die Nahrung aufgenommen wird, reagieren die Zellen mit Apoptose und töten sich selbst ab.
Im Alltag verbreitete Nervengifte sind:
- Alkohol
- Atropin bzw. Hyoscyamin
- Botulinum („Schönheitsmittel“ Botox)
- Nikotin
- Koffein und Teein
Omega-3-Fettsäuren
sind eine spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fettsäuren. Sie gehören zu den essentiellen Fettsäuren, sind somit lebensnotwendig und können vom Körper nicht selber hergestellt werden. Die Bezeichnung stammt aus der alten Nomenklatur der Fettsäuren. Bevor man sie als solche identifizierte, wurden sie gemeinschaftlich als »Vitamin F« bezeichnet. Da der Körper diese Fettsäure nicht selbst bilden kann, muss sie regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Die weiteren (langkettigen) Omega-3-Fettsäuren kann der Körper dann mit eigenen Enzymen aus der alpha - Linolensäure herstellen. Es gibt Darstellungen in der Fachliteratur, nach denen die Synthese der langkettigen Fettsäuren im Alter oder durch verschiedene Einflüsse möglicherweise »nicht ausreichend« wäre. Auch Schwermetall-belastung hat eine dramatisch negative Auswirkung auf den Fettsäurengehalt. Dies ist von Bedeutung, da den Fettsäuren viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Zum Beispiel besteht das Gehirn zu 0.5 Gewichtsprozenten aus reiner Docosahexaensäure. (=> Mangel führt u.a. zu Konzentrationsschwächen, siehe Hyperaktivität bei Kindern)
Pflanzliches Vorkommen:
alpha - Linolensäure kommt in allen photosynthetisch aktiven Geweben - also in Pflanzenblättern - vor.
Chia, Chiaöl (Salvia hispanica) - bis ca. 64 Gew.-%
Leinsamen, Leinöl (Linum usitatissimum) - bis über 50 Gew.-%
Hanföl - ca. 17-29 Gew.-% (Alpha - Linolensäure 15 - 25 g pro 100g)
Walnussöl - ca. 13 Gew.-%
Rapsöl - ca. 9 Gew.-%
Sojaöl - ca. 8 Gew.-%
diverse Algen, Moose, Farne in unterschiedlichen Gehalten
Tierisches Vorkommen:
Lachs - Atlantik, gezüchtet, gegart, geräuchert - 1,8 Gew.-%
Sardellen - Europa, eingelegt in Öl oder Salz - 1,7 Gew.-%
Sardine - Pazifik, eingelegt in Tomatensoße oder Salz, mit Gräten - 1,4 Gew.-%
Hering - Atlantik, in Essig eingelegt - 1,2 Gew.-%
Makrele - Atlantik, gekocht, geräuchert - 1 Gew.-%
Thunfisch - weißer, eingelegt in Wasser oder Salz - 0,7 Gew.-%
Bekannte Omega-3-Fettsäuren sind:
alpha-Linolensäure (ALA, 18:3),
Eicosapentaensäure (EPA, 20:5) und
Docosahexaensäure (DHA, 22:6).
Pauli - Prinzip
Das Prinzip, nach dem sich zwei Elektronen in mindestens einer Quantenzahl unterscheiden müssen, heißt Ausschließungsprinzip oder - nach Wolfgang Pauli (1900-1958), der es 1924 entdeckt hat - Pauli-Prinzip.
Parasympathikus
Bezeichnung für einen Teil des autonomen (vegetativen) Nervensystems. Der Parasympathikus ist besonders an Zuständen der Entspannung beteiligt, wie z.B. den der Ruhe und Erholung. Das parasympathische System hat seine Ursprungs- und Schaltzentren in Messencaphalon, Medulla oblongata und Sakralmark. Der wichtigste Nerv des Parasympathikus ist der X. Gehirnnerv, der (Nervus vagus). Der Antagonist (Gegenspieler) des P. ist der Sympathikus, welcher für die Aktivitätsphase zuständig ist.
Phagen
Phagen (bacteriophage) 10-150 nm große, auf Kosten lebender Bakterienzellen vegetierende Viren. Eine Art Viren, die ausschließlich Bakterien befallen können und sind bakterienspezifisch (z.B. Coliphagen, Salmonellaphagen, usw.). Phagen bestehen aus Protein und Nukleinsäure (DNA-Viren, RNA-Viren). Unabhängig von der Form ist der Infektionsmechanismus immer der selbe. Der Phage lagert sich an die Zelle an, durchbricht ihre Hülle und schleust so seine Erbinformation in die Zelle ein. Diese Eigenschaft der Phagen bzw. Bakteriophagen wird in der Gentechnik genutzt.
Photonen
Photonen gehören zu den Bosonen. Wie alle Bosonen bewirken auch Photonen Kräfte, nämlich die elektrischen und magnetischen Kräfte. Elektromagnetische Kräfte treten in zwei recht unterschiedlichen Formen auf. Zum einen wirkt zwischen zwei elektrisch geladenen Körpern eine Kraft, zum anderen ist Licht eine elektromagnetische Welle und kann geladene Objekte beeinflussen.
Licht, das als klassische Wellenerscheinung bekannt ist, hat zudem die Eigenschaft, dass es von Materie nur in bestimmten Portionen aufgenommen oder abgegeben werden kann. Auch die von Materie aufgenommenen Lichtportionen werden als Photonen bezeichnet.
Plötzlicher Herztod
oder Sudden Cardiac Death (SCD), wird definiert als natürlicher Tod durch kardiale Ursache mit vorausgehendem plötzlichen Bewußtseinsverlust innerhalb einer Stunde nach Symptombeginn; bei bereits zuvor bestehenden Erkrankungen des Herzens sind Art und Zeitpunkt des Todes unerwartet.
Provitamine
Provitamine sind Vorstufen der Vitamine und müssen erst noch in diese umgewandelt werden, um für den Körper von Nutzen zu sein. Da der Körper immer nur so viel Provitamine in Vitamine umwandelt, wie benötigt werden, ist eine Provitamin-Vergiftung ausgeschlossen.
Beispiele: Das Provitamin D3 (7-Dehydrocholesterol) in der Haut wird durch UV-Strahlung (Sonnenlicht) in das Vitamin D3 (Cholecalciferol) umgewandelt.
Das Provitamin A (β-Carotin) als Vorstufe des Vitamin A (Retinol).
Quecksilber
Quecksilber, Hg (griech./lat. hydragyrum = flüssiges Silber) in UV-Quecksilber-dampflampen, in Dentallegierungen mit Silber (Amalgame), in Desinfektions-mitteln, Beigabe bei Impfungen, in Emissionen von Kohlekraftwerken
Hg0 - metallische Quecksilber
Hg1+ - Quecksilbersalze
Hg2+ - Methylquecksilber [100x schädlicher wie Hg0]
Reverse Transkriptase
(RT) sind Enzyme, die die Umschreibung von RNA (Ribonukleinsäure) in DNA (Diribonukleinsäure) katalysieren.
Eine reverse Transkriptase ist Bestandteil der Telomerase, wo sie die in dem Zuge einer Replikation verkürzten Telomere wieder auf die ursprüngliche Länge verlängert. Die genauere Bezeichnung ist: Telomerase Reverse Transkriptase (TERT), wie z.B. für die humane Telomerase Reverse Transkriptase (hTERT).
Reverse Transkriptase wird ebensfalls von den sogenannten Retroviren (z.B.HIV, HTLV, SIV ) benutzt, um ihr Genom in DNA umzuschreiben und ist damit ein entscheidender Faktor bei der Vermehrung des Virus. Eine Hemmung ist durch verschiedene Medikamente (Proteasehemmer) möglich, daher ist die reverse Transkriptase ein Target der AIDS-Kombinationstherapie. Des weiteren werden RT's in der Gentechnologie benutzt, um bspw. eine cDNA-Bank zu erstellen.
Spin
Eine schwer fassbare Größe der Quantenteilchen ist ihr Spin. Die Bezeichnung ist englisch und bedeutet soviel wie kreiseln oder sich schnell drehen. Man kann sich also das Elementarteilchen wie einen Kreisel vorstellen, der sich um sich selbst dreht. Dieses Bild sollte man aber nicht zu wörtlich nehmen, denn der Spin verhält sich quantenmechanisch etwas anders, als ein gewöhnlicher Drehimpuls.
Sympathikus
Bezeichnung für einen der beiden Hauptnerven des autonomen Nervensystems. Der Sympathikus besteht im wesentlichen aus den Ganglien neben der Wirbelsäule und wird in Zuständen gesteigerter Aktivität wirksam: Er beschleunigt den Herzschlag, verengt die Blutgefäße, hemmt die Darmtätigkeit und schafft die Voraussetzungen für sofortige, gesteigerte Leistung. Sein Antagonist (Gegenspieler) ist der Parasympathicus.
Telomere
sind die natürlichen einzelsträngigen Chromosomenenden linearer Chromosomen. Sie sind für die Stabilität von Chromosomen wesentliche Strukturelemente der DNA.
Telomerase
ist ein Enzym des Zellkerns bestimmter Zellen, das aus einem Protein- und einem langen RNA-Anteil besteht. Das Enzym ist eine reverse Transkriptase (RT) welche den RNA-Anteil als Matrize verwendet.
Bei jedem Zellteilungsprozeß wird ein Bruchteil von den Telomerase - Fähnchen, den Versiegelungen am Ende der Chromosomen, verbraucht. Dies sind die Lebensuhren der Zellen, sie werden bei der Teilung kürzer und sie haben ein vorprogrammiertes Ende.
Bei der Vereinigung der weiblichen Ei- mit der männlichen Samenzelle, sind die Telomere noch jungfräulich lang und unverbraucht. Doch bei der Geburt des Menschen sind diese Uhren bereits zur Hälfte abgelaufen und wenn er als Erwachsener, etwa 10 Jahre lang im Zenit seiner Kraft und seiner Gesundheit steht, haben seine Zell-Regeneratoren bereits mehr als 80% ihrer Lebenszeit erreicht.
Je kürzer die Telomere werden, desto unwilliger werden die Zellen, ihre Arbeit ordnungsgemäß durchzuführen und der Teilungsprozeß läuft nicht mehr reibungslos ab, vermehrt entstehen sogar Krebszellen.
Der Stoffwechsel wird immer schleppender. Ist das Telomerfähnchen verbraucht, regeneriert sich die Zelle nicht mehr, sie hat ihr persönliches Ende, das sogenannte Hayflick-Limit erreicht.
Die Folgen kennt jeder. Es ist der, ab dem 35. Lebensjahr einsetzende, körperliche Alterungsprozeß, mit dem Nachlassen der Leistungsfähigkeit, der früher oder später in das Siechtum, mit dem Versagen von Organen und des Immunsystems übergeht. Dieser Prozeß endet unweigerlich mit dem Tod. Und dieser Tod ist eine biologische Sollbruchstelle, die für evolutionäre Entwicklungsvorgänge unabdingbar ist.
Diese Sollbruchstelle ließe sich aufheben, wenn man in der Lage wäre die Telomerasefähnchen wieder zu verlängern.
Wahrscheinlich ist eine unmittelbare und allgemeine Verlängerung des menschlichen Lebens, als Folge der Behandlung gegeben, doch diese würde nicht über die heute schon bekannten Extreme von 90 bis 130 Lebensjahren hinausgehen. Der eigentliche Vorteil einer solchen Anwendung jedoch läge in einer ganz enormen Verbesserung, einer Optimierung der Lebensqualität und zwar durch den permanenten Erhalt der Jugendlichkeit, der Minimierung von altersbedingten Krankheiten, sowie eine drastischen Reduzierung des Krebsrisikos, eben durch die Aufhebung des körperlichen Alterungs- und Siechtumsprozesses.
Vakuum Fluktuation
Vakuumfluktuationen (auch Quantenfluktuation oder Nullpunktsfluktuation) sind Teilchen-Antiteilchen-Paare, die in der Quantenfeldtheorie aus dem Vakuum entstehen und wieder zerfallen.
Valva ileocaecalis
die an der Einmündung des Ileums in das Zäkum als Einstülpung des ersteren in das letztere bestehende »Ileozäkal-« oder »Bauhin Klappe« mit Labium sup. u. Labium inf. Verhindert bei Dehnung des Blinddarms ventilartig das Zurückfließen von Dickdarminhalt in den Dünndarm.
Vitamine
Vitamin B1 |
| Thiamin |
Löslichkeit | wasserlöslich | |
Tagesbedarf | 1,2 - 1,4 mg | |
für |
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Symptome |
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Quelle |
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Vitamin B2 | Riboflavin |
Löslichkeit | wasserlöslich |
Tagesbedarf | 1,5 - 1,7 mg
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für |
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Symtome b. Mangel |
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Quelle |
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Vitamin B3 |
| Niacin, Nicotinsäure, PP-Faktor |
Löslichkeit | wasserlöslich | |
Tagesbedarf | 15-18 mg | |
für |
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Symptome |
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Quelle |
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Vergiftung |
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Vitamin B5 | Pantothensäure |
Löslichkeit | wasserlöslich |
Tagesbedarf | 8 mg |
für |
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Symptome b. Mangel |
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Quelle |
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Vergiftungen |
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Vitamin B6 | Pyridoxin |
Löslichkeit | wasserlöslich |
Tagesbedarf | 1,6 - 1,8 mg |
für |
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Symptome b. Mangel |
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Quelle |
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Vergiftungen | Tritt selten auf, nur bei künstlicher Zufuhr von Vitamin B6
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Vitamin B7 | Biotin, Vitamin H, Vitamin B8 (vor allen in Frankreich) |
Löslichkeit | wasserlöslich |
Tagesbedarf | 100-200 ug |
für |
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Symptome b. Mangel |
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Quelle |
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Vergiftung |
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Besonderheit | Rohes Eiweiss stört die Aufnahme von Biotin. Daher kann es zu Biotinmangel kommen, wenn man viel rohes Eiweiss zu sich nimmt. |
Vitamin B9 | Folsäure |
Löslichkeit | wasserlöslich |
Tagesbedarf | 300-600 ug |
für |
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Symptome b. Mangel | Ein Folsäure-Mangel tritt relativ häufig auf. Daher wird diskutiert, ob Folsäure dem Mehl zugefügt werden soll. In manchen Ländern (z.B. USA) ist dies schon gesetzlich vorgeschrieben.
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Quelle |
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Vitamin B12 | Cobalamin, Erythrotin |
Löslichkeit | wasserlöslich |
Tagesbedarf | 2-3 ug |
für |
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Symptome b. Mangel |
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Quelle |
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Besondertheit | In pflanzlicher Nahrung ist kaum Vitamin B12 enthalten. Daher haben strenge Veganer auch häufig einen Vitamin B12-Mangel. Auch wenn man Vitamin C überdosiert, kann es zu einem Mangel an Vitamin B12 kommen, denn Vitamin C zerstört Vitamin B12. Für die Aufnahme des Vitamin B12 im Darm braucht der Körper den sogenannten Intrinsic Faktor. Fehlt dieser, beispielsweise bei chronischen Magenschleimhaut-Entzündungen, kann es trotz ausreichender Zufuhr von Vitamin B12 mit der Nahrung, zu Mangelerscheinungen kommen. In diesen Fällen muss entweder die zugrunde liegende Magenerkrankung geheilt werden und/oder Vitamin B12 in Form von Spritzen zugeführt werden. |
Weitere B-Vitamine
Trivialnamen für B - Vitamine:
Vitamin B4 frühere Bezeichnung für Adenin und Cholin
Vitamin B8 ungebräuchliche Bezeichnung für Adenosinphosphat
Vitamin B9 ungebräuchliche Bezeichnung für Folsäure
Vitamin B10 wird auch als Vitamin R, oder als para-Aminobenzoesäure
bezeichnet und ist ein Mix aus Vitaminen der B-Gruppe
Vitamin B11 ungebräuchliche Bezeichnung für Folsäure
Vitamin B13 ungebräuchliche Bezeichnung für Orotsäure
Vitamin B14 ist ein Mix aus Vitamin B10 und B11
Vitamin B15 ungebräuchliche Bezeichnung für Pangamsäure
Vitamin B16 wird dem Vitamin B6 Pyridoxin zugeordnet
Vitamin B17 Marketing für Laetril (Amygdalin)
Vitamin B22 soll ein Bestandteil von Aloevera-Extrakt sein
Vitamin BH vorschnelle Einordnung als Vitamin von para-Aminobenzoesäure
Vitamin BT vorschnelle Einordnung von L-Carnitine als Vitamine (nicht
essentiell für den Menschen)
Vitamin BX ungebräuchliche Bezeichnung für para-Aminobenzoesäure
Vitamin F alle essentiellen Fettsäuren, insbesondere Linolsäure und
Linolensäure
Vitamin H Trivialname für Biotin (auch Vitamin B7)
Vitamin P Marketing für Mischungen verschiedener Flavonoide,
„Permeabilitätsvitamin“
Vitamin PP Trivialname für Nicotin(säure)amid, siehe auch Vitamin B3
Vitamin Q Marketing für das nicht essentielle Ubichinon
Vitamin R siehe Vitamin B10
Vitamin U irreführende Bezeichnung für Methylmethionin
