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Die Heilige Wissenschaft

 

Es gibt nur eine Ordnung im Multiversum und so gibt es auch nicht viele Religionen, sondern nur eine Wahrheit und diese entspringt nicht dem Glauben, sondern dem Wissen. Dass es so viele Religionen auf diesem Planeten gibt ist ein Resultat der dunklen Zeitalter, in denen die Menschen den Zugang zu ihrem eigenen höchsten göttlichen Anteil verloren haben und das Verstehen der Schöpfung auf gerade mal 25% herabgesunken ist. Von all dem unberührt blieb das Wissen selbst, denn es ist nie "weggegangen", es war immer da genau da, wie die Wesen selbst auch immer 'genau da' waren, allein das Verstehen hat sich zurückgezogen.

 

Dies ist kein einmaliger Vorgang, es ist ein immerwährender Zyklus innerhalb des physikalischen Universums. Solange es ein materielles Universum gibt, wird es ein Ein- und Ausatmen der Quelle geben in die alle Dinge und Geschehnisse eingebunden sind. Am deutlichsten wird dies in Zeitaltern oder dem Platonischen (Großen) Jahr, welches einen immerwiederkehrenden Zyklus (Daiva) von 2 x 12 000 Jahren beschreibt. 

Beschreibung zum Diagramm

 

Beschreibung zum Diagramm:

 

Wir sehen, dass das Zeichen der Jungfrau (Virgo) dem Zeichen der Fische (Pisces) in einer Opposition gegen-übersteht, was logisch ist, da es sich um eine Achse (6 Haus/12. Haus) handelt. 

Da das Herbstäquinoktium immer noch in das Jungfrau-zeichen fällt, liegt das gegenüberliegende Frühjahrs-äquinoktium zwangsläufig in den Fischen. Damit wird auch eindeutig klar, dass wir noch nicht im angepriesenen Wassermannzeitalter sind, da die Präzession erst 2150 in das nächste Zeichen Wassermann/Löwe wechselt. Die Welt befindet sich im auslaufenden Fischezeitalter, mit all dem, was zu diesem Zeitalter dazugehört. Damit wird auch klar, warum die Reste der Inquisition noch immer nicht ihre Macht verloren haben. Zwar sind sie geschwächt und ihre Zeit geht unweigerlich ihrem Ende zu, aber noch können sie uns empfindlichen Schaden zufügen!

Die Äquinoktien bewegen sich rückläufig (gegen den Uhrzeigersinn) durch die Konstellationen. Wenn sie die Tierkreiszeichen /Fische/Jungfrau verlassen, treten sie in das eben benannte Zeichen Wassermann/Löwe ein. Den Berechnungen des weisen Inders Sri Yukteswar zu Folge, ist die Erde im Jahre 499 n. Chr. (!) in die Tierkreiszeichen Fische/Jungfrau eingetreten und wird 2000 Jahre später in die nächste Konstellation überwechseln. Da jedes Zeitalter mit einer Übergangsphase versehen ist, wird das zwischen 2499 und 2150 der Fall sein.

 

Erläuterung und mathematische Darstellung der Yugas:

 

»Wir wissen von der Astronomie des Ostens, dass Monde um ihre Planeten kreisen und dass sich die Planeten um ihre eigene Achse drehen die mitsamt ihren Monden um die Sonne kreisen; und dass sich die Sonne wiederum mit ihren Planeten und Monden einen Stern als Pol wählt und diesen in 24 000 Erdjahren umkreist. Diese Himmelserscheinung verursacht die rückläufige Bewegung der Äquinoktialpunkte um den Zodiak. Die Sonne führt aber noch einen  anderen Kreislauf aus, indem sie sich um ein großes Zentrum namens Vishnunabhi dreht, den Sitz der schöpferischen Kraft (Brahma), des im ganzen Universum herrschenden Magnetismus. Brahma lenkt Dharma, die geistigen Tugenden der inneren Welt.

Wenn die Sonne beim Kreislauf um ihren Pol an jenen Punkt gelangt, der diesem großen Zentrum, dem Sitz Brahmas am nächsten liegt (dieses Ereignis findet statt, wenn das herbstliche Äquinoktium in das Widderzeichen eintritt), hat Dharma, die geistige Tugend, einen  derart hohen Entwicklungsgrad erreicht, dass die Menschen mühelos alle Wahrheiten, selbst die Geheimnisse des Geistes, erfassen können. 

Das Herbstäquinoktium wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen die Fixsterne der Jungfrau-Konstellation und in den ersten  Teil des aufsteigenden Dwapara-Yugas fallen (s. Diagramm).


Nach 12 000 Jahren, wenn die Sonne während ihres Kreislaufes an jenen Punkt gelangt, der am weitesten von Brahma, dem großen Zentrum, entfernt liegt (dieses Ereignis findet statt, wenn das herbstliche Äquinoktium in das Waagezeichen eintritt), hat Dharma, die geistige Tugend, einen derartigen Tiefstand erreicht, dass die Menschen nichts von dem begreifen können, was jenseits der grobstofflichen Schöpfung liegt. Bewegt sich die Sonne dann während ihres Kreislaufes erneut auf jenen Punkt zu, der dem großen Zentrum am nächsten liegt, beginnt sich auch Dharma, die geistige Tugend, wieder entsprechend zu entwickeln. Diese Entwicklung vollendet sich allmählich in weiteren 12 000 Jahren.

Jede dieser Perioden von 12 000 Jahren bewirkt sowohl äußerlich in der Welt der Materie als auch innerlich in der Welt des Intellekts und der elektrischen Kräfte einen vollständigen Wandel und wird als Daiva-Yuga bezeichnet. (Beide Daiva-Yugas bilden ein 'elektrisches Kräftepaar'). In einem Zeitraum von 24 000 Jahren vollendet die Sonne also den Kreislauf um ihren Pol, d.h. einen elektrischen Zyklus, der 12 000 Jahre in einem aufsteigenden und 12 000 Jahre in einem absteigenden Bogen verläuft Die Entwicklung von Dharma, der geistigen Tugend, geht nur stufenweise voran und zerfällt innerhalb dieses Zyklus von 12 000 Jahren in vier verschiedene Stadien«. (Zitat aus 'Die heilige Wissenschaft' von Swami Sri Yukteswar)


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weiterführende Literatur:

Die Heilige Wissenschaft, Swami Sri Yukteswar

Die göttliche Illiade, Walter Russel

Lost Star, Walter Cruttenden



 

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