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Yugas

Das große Jahr

Ein Verstehen der Yugazyklen (Weltzeitalter) gibt uns unvergleichliche Einsicht in die Vergangenheit, die Gegenwart und auch die Entwicklung der Menschheit in der Zukunft. Durch die Kenntnis der Wirkungsweise der Yugas wird offenbar, dass die Menschheit oder sagen wir vielleicht besser "Zivilisationen" durch klar erkennbare Zeitalter gehen. Und jedes dieser Zeitalter verändert das Bewußtsein der Menschen auf diesem Planeten. Und so, wie das Bewußtsein der Menschen sich wandelt, so wandeln sich die Zivilisationen und die menschliche Entwicklung.

 

Ein Verstehen der Yugazyklen läßt klar erkennen, dass die Entwicklung der Menschheit untrennbar verbunden ist mit der Entwicklung jedes einzelnen menschlichen Bewußtseins. Denn nur wenn wir die Wechselwirkung zwischen innerem Bewußtsein und äußerem Verhalten herstellen, bekommt das scheinbare Chaos der Geschichte ein erkennbares Muster. Allerdings ist dies dann nicht das Muster, welches "moderne" Historiker und Archäologen erwarten zu finden bei ihren Forschungen. Es zeigt nämlich auf, dass die Menschheit nicht nur in eine High Tech Zukunft geht, sondern aus einer ebensolchen kommt. Es ist pure Ignoranz anzunehmen, dass z. B. die Pyramiden oder Abu Simbel mit Sklaven erbaut wurde! Wo noch nicht einmal die heutige Zivilisation im Stande ist (oder vielleicht gerade wieder), eine Statik wie die gotischen Kathedralen sie aufweißt wieder erstehen zu lassen, geschweige denn Pyramiden oder Werke wie Abu Simbel in gleicher Akkuratesse hizustellen. 

 

So enthalten die Yugazyklen Zeitalter, die weniger weit entwickelt waren wie unsere, Zeitalter voll mit Ignoranz und Dunkelheit (des Geistes) und Zeitalter so weit wie unsere eigene Entwicklung derzeit bzw. solche, die einen Entwicklungsstand aufweisen, der unserem weit, weit überlegen ist. Und genauso, wie es das Wort "Zyklus" impliziert, werden wir mit Kenntnis der Yugas verstehen, dass, wenn ein Höhepunkt von der Menschheit erreicht wurde, ein unausweichlicher Niedergang und Verfall über den Zeitraum von 12. 000 Jahren beginnt, bis der darauffolgende Tiefpunkt im menschlichen Bewußtsein erreicht ist, wo wiederum ein unausweichlicher Aufstieg und Fortschritt stattfindet.

 

Präzession der Äquinoxe: Leben im Binärsystem

Wir wissen von der Astronomie des Orients, dass die Monde um ihre Planeten kreisen, dass sich Planeten um ihre eigene Achse drehen und mitsamt ihren Monden um die Sonne kreisen, dass sich die Sonne wiederum mitsamt ihren Planeten und Monden einen Stern als Pol wählt und diesen in 24 000 Erdenjahren umkreist und dass diese Himmelserscheinung die rückläufigeBewegung der Äquinoktialpunkte um die Tierkreiszeichen verursacht. Die Sonne führt aber noch einen anderen Kreislauf aus, indem sie sich um ein großes Zentrum namens Vishnunabhi dreht, den Sitz der schöpferischen Kraft (Brahma), des im ganzen Universum herrschenden Magnetismus. Brahma lenkt Dharma, die geistigen Tugenden der inneren Welt. - Swami Sri Yukteswar -

 

Wenn die Sonne beim Kreislauf um ihren Pol an jenen Punkt gelangt, der diesem großen Zentrum, dem Sitz Brahmas, am nächsten liegt (dieses Ereignis findet statt, wenn das herbstliche Äquinoktium in das Widderzeichen eintritt), hat Dharma, die geistige Tugend, einen derart hohen Entwicklungsgrad erreicht, das die Menschen mühelos alle Wahrheiten, selbst die Geheimnisse des Geistes, mühelos erfassen.

Die Daivas

Alles hat sein Dual und alles hat seinen Gegenpol, zumindest in diesem Universum. In anderen Universen mögen andere physikalische Gesetze gelten, hier bei uns, in unserem sichtbaren Universum gibt es Pol und Gegenpol, Plus und Minus, Hell und Dunkel usw. Daher muß sich auch in Zyklen wie den Yugas eine solche Entsprechung wiederfinden, und in der Tat, das ist auch so. Denn innerhalb des Großen Jahres von 24 000 Jahren finden sich ein absteigender und ein aufsteigender Zyklus. Diese beiden Perioden von 12 000 Jahrenbewirken sowohl äußerlich in der Welt der Materie als auch innerlich in der Welt des Intellekts und der elektrischen Kräfte einen vollständigen Wandel und man nennt eine solche Periode von 12 000 Jahren ein Daiva-Yuga. Beide Daiva-Yugas (absteigende und aufsteigende Periode) bilden ein elektrisches Kräftepaar. In einem Zeitraum von 24 000 Jahren vollendet unsere Sonne also den Kreislauf um ihren Pol, d.h. einen elektrischen Zyklus, der 12 000 Jahre in einem aufsteigenden und 12 000 Jahre in einem absteigenden Bogen verläuft.

 

Dharma in den Yugaperioden

Die Entwicklung der geistigen Tugend (Dharma) geht stufenweise voran und zerfällt innerhalb des Zyklus von 12 000 Jahren in vier verschiedene Stadien.

 

KALI - YUGA

Die Zeitspanne von 1200 Jahren, in der die Sonne ein Zwanzigstel ihrer Bahn durchläuft, heißt Kali-Yuga oder das Eiserne Zeitalter. Hier befindet sich die geistige Tugend in ihren Kinderschuhen und ist nur zu einem Viertel entwickelt, sodaß der menschliche Intellekt nichts von dem erfassen kann, was sich jenseits der grobstofflichen  Materie dieser ewig wandelbaren Schöpfung (unserer äußeren Welt), befindet.

 

DWAPARA - YUGA

Die darauf folgende Zeitspanne von 2400 Jahren, in der die Sonne zwei Zwanzigstel ihrer Bahn durchläuft, heißt Dwapara-Yuga oder das Bronzene Zeitalter. Das Dharma befindet sich dannim zweiten Stadium, dem Teenagerstadium, und ist nur zur Hälfte entwickelt. Wir befinden uns derzeit in dieser "Teenagerphase", denn wir sind 2012 im 312. Dwapara-Yuga des aufsteigenden Bogens. Der menschliche Intellekt wird innert dieser Phase die elektrischen und feinstofflichen Kräfte, sowie deren Eigenschaften - die schöpferischen Urkräfte der äußeren Welt - begreifen.  

 

TRETA - YUGA

Der dritte Zeitraum von 3600 Jahren, in dem die Sonne drei Zwanzigstel ihrer Bahn durchläuft, heißt Treta-Yuga oder Silbernes Zeitalter. Dharma befindet sich dann in seiner dritten Phase oder im Erwachsenendasein. Hier wird der menschliche Intellekt die Fähigkeit erlangen, den göttlichen Magnetismus zu verstehen, die Quelle aller elektrischen Kräfte, denen die Schöpfung ihre Entstehung verdankt. Als "erwachsenes Bewußtsein" kommt der Mensch nun zur Ruhe. Magnetismus ist Ruhe und es heißt ja auch "In der Ruhe liegt die Kraft", die übrigens im Herzen wohnt, wohin uns das letzte Yuga führt.

 

SATYA-YUGA

Der letzte Zeitraum in dem die Sonne die verbleibenden vier Zwanzigstel ihrer Bahn durchläuft heißt Satya-Yuga oder Goldenes Zeitalter. Die geistige Tugend des Menschen hat nun wieder ihren höchsten Stand erreicht und befindet sich auf der höchsten Entwicklungsstufe. In dieser Stufe des "Wissenden  oder wahren Menschen" versteht der menschliche Intellekt alles, auch den Geist jenseits der sichtbaren Welt, den wir Schöpfer oder Urgeist nennen.

 

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