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2012 - der "Y2K" der Esoteriker?

We are all doomed?

Der Mayakalender geht am 21.12.2012 zu Ende ....und? Wo ist das Problem? Wer waren die Mayas und warum sollte das Ende eines Kalenders einer einzigen Kultur die gesamte Welt verändern? Einer Kultur, die uns außer der Überlieferung eines akkuraten Zeitmessungswerkes, faszinierender Bauwerke und einem enormen Zahlenwesen auch die Hinweise auf einen brutalen Blut- und Menschenopferkult hinterließ. Wobei unklar ist, ob die Maya wie die Azteken Kriege nur zur Gewinnung von möglichen Menschenopfern geführt haben oder die Könige mit der Opferung ihrer Gegner nur ihre Macht vor den Menschen und ihre Pietät vor den Göttern belegen wollten. Zwar war die Mayakultur sehr kriegerisch, doch gibt es keine eindeutigen Beweise dafür, dass die Maya im Umfang der Menschenopferung auch nur annähernd den Azteken gleichkamen. Das frühere Bild jedoch, dass sich die Maya im Gegensatz zu den Azteken durch Friedlichkeit und nur sehr seltene Opferungen auszeichneten, wurde durch neuere Forschungsergebnisse (insbesondere seit deren Schrift 1973 teilweise entziffert wurde) deutlich relativiert.

Bleibt also die Frage im Raum stehen: warum konnte der Mayakalender in den letzten Jahren so einen Popularitätsgrad erreichen und warum in aller Welt sollte das Ende dieses Kalenders einen weltweiten spirituellen Wechsel einleiten?

Der Übersetzungs- und Verständnisfehler »das Ende der Welt« wurde bereits aufgeklärt. Denn es handelt sich nicht um das Ende der Welt, sondern um das Ende eines Zeitalters. Hier geht ein Zeitabschnitt zu Ende. Das Ende dieses Zeitabschnittes fällt zusammen mit einem sehr intensiven Sonnenzyklus und daraus erwachsenden enormen Sonnenstürmen. Nichts außergewöhnliches, 'nur' ein Zyklus. Natürlich zu einer Zeit, wo das Menschengeschlecht an einem geistigen Entwicklungsstand angekommen ist, der, drücken wir es einmal vorsichtig aus, 'etwas bedenklich' anmutet.

 

Und aus diesem Grund dürfte ein 'Goldenes Zeitalter' (wie es sich die Esoteriker vorstellen) mehr als nur in ferner Zukunft liegen, nämlich ca. 6000 Jahre in der Zukunft, dann nämlich beginnt tatsächlich das Satya Yuga oder das Goldene Zeitalter.

Allerdings vom Standpunkt der momentanen Welt(ver)führer aus gesehen, könnte es für diese subversiven, unethischen und geisteskranken Wesenheiten sehr wohl eine Art Goldenes Zeitalter geben, nämlich dann, wenn ihr schmutziges Werk gelingt und die Menschheitsfamilie nicht erkennt, was und vor allem wer hier sein übles Spiel mit und auf dem Planeten treibt. Und ein Teil dieses Spieles ist das gekonnte Einsetzen bestimmter Ereignisse, siehe das Ende des Mayakalenders, da es so schön mit einigen zyklischen Ereignissen (die den Eliten wohlbekannt sind, jedoch vor der Weltöffentlichkeit geheimgehalten werden) zusammenfällt.

 

Denn die große Frage ist: was passiert, wenn 2012 nichts passiert? Also nichts von all dem, was die Esoteriker so prognostizieren? Weder 'ein Aufstieg in eine höhere Dimension' noch der Beginn des 'Goldenen Zeitalters', ganz zu schweigen vom Weltuntergang? Für viele Verschwörungstheoretiker und Esoteriker wahrscheinlich ein harter Brocken. Natürlich wird einiges geschehen, aber es wird nicht zu dem führen, was uns die Prognostiker prophezeien.

 

D a s  wird ein Fiasko für die gesamte alternative Szene. Ein hübscher, ja geradezu brillianter Schachzug aus den Reihen der 33 Unantastbaren? Eine potentielle 'Gegnerschaft' ohne großes Aufsehen, quasi durch sich selbst, in nicht ernstzunehmende Spinner zu verwandeln! Denn wer wird danach, nach all diesem Weltuntergangs- und Aufstiegsgewäsch noch auf Menschen hören, die davor warnen, so weiterzumachen wie bisher und sich zu besinnen? Wer wird dann noch Willens sein, an seiner spirituellen Psyche und Entwicklung zu arbeiten? Es ist ja nichts passiert! Also was soll's?

 

Nun, das mag jetzt etwas drastisch dargestellt sein, aber im Kern steht eine Wahrheit, die es zu überdenken gilt. Denn wir werden uns in den kommenden 50 Jahren unglaublichen Herausforderungen gegenüber sehen und in der Tat, es geht dabei um mehr als nur körperliches Überleben. Wir sind gewohnt, dass 'jemand' für uns die Evolutionsschritte übernimmt, das ist bei einem Retortenwesen nun mal so. Doch hier geht es jetzt tatsächlich um einen Evolutionsschritt, wird der von uns und durch uns selbst initiiert und gemeistert, dann ist das Retortenwesen kein Testdummie mehr, sondern ein ernstzunehmendes Lebewesen auf einem wunderschönen blauen Ball am Rande der Milchstrasse. 

 

Nach 2012 kommt 2013, 2017, 2025 ... 2150 geht die Präzession in den Wassermann, ein Weltenjahr sind 25.920 Jahre, die Galaxie braucht für eine Rotation 225 Millionen Jahre  und das Hubble Teleskop fotografierte bei seiner Mission 47 Millionen Lichtjahre in das Ultra Deep Field hinein und ist auf keine Grenze gestoßen - wir dealen hier mit der Ewigkeit - nehmen wir es also mit Herz und Humor!

 

We're all going to die ... some day! - Wir werden alle sterben ... irgendwann!

 

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