CADUCEUM Home | Kontakt | Impressum

Ein interessanter Vergleich

Yugarad und Meridianuhr

 

Es gibt keine Zufälle im Universum, daher finden sich die Ebenen der Enstprechungen gemäß den hermetischen Gesetzen im Kleinen wie im Großen immer wieder. Und so ist es auch kein Zufall, dass unsere Uhr 24 Stunden hat, das Yugarad und die Organuhr, welche das Arbeiten der Hauptmeridiane im Körper anzeigt.

 

Und wenn man das Yugarad mit der Organuhr zusammenlegt, zeigt sich etwas sehr Erstaunliches, was dem aufmerksamen Betrachter möglicherweise ein "Aha-Erlebnis" verschafft. 

 

Im ersten Bild sehen wir das Yugarad mit seinen 24 000 Jahren, je 12 000 absteigende und 12 000 aufsteigende Jahre oder Daivas. 

 

Der sogenannte "nächste Punkt" bezieht sich auf die Nähe der beiden Sonnen im Binärsystem, nämlich unserer Sonne Sol und dem Sirius und verweist auf das Goldene Zeitalter (Satya Yuga). Der "entfernteste Punkt" steht für die größte Entfernung der beiden Sonnen voneinander und zeigt das sogenannte Dunkle Zeitalter (Kali Yuga) an. Im Zenit stehend ist die Sonne gleichbedeutend mit 12 Uhr Mittags, an ihrem tiefsten Punkt finden wir die 24 Uhr oder die Mitternacht (der Seele) wieder. Die untere gestrichelte Linie zeigt uns den Standort, wo wir uns derzeit auf diesem Rad befinden, im Jahr 2012 oder im 312. Dwapara Yuga.

 

Ein interessanter Vergleich

Entsprechung "Organuhr"

In der zweiten Abbildung sehen wir beide Räder ineinandergeschoben. Im äußeren Kreis finden wir wieder die Yuga-Uhr mit ihren 24 000 Jahren und im inneren Kreis sehen wir die Organ-Uhr mit ihren 24 Stunden.

©2012 CADUCEUM
©2012 CADUCEUM

Erklärung

Was bedeuten diese zwei Grafiken und wie kann man sie deuten? Nun, das ist relativ einfach. Aufgrund des hermetischen Prinzips der Entsprechung "Wie oben, so unten - wie im Kleinen, so im Großen", muß eine Wahrheit sich in den Ebenen der Entsprechung, also als Analogie, wiederspiegeln. Und genau das zeigen uns diese beiden Schaubilder.

 

Wir sehen, dass der Höhepunkt der Yugas im Zenit steht, auf 12 Uhr Mittag im Satya Yuga (Goldenes Zeitalter). Dort finden wir in der Meridianuhr die Hauptzeit für das Herz. Ebenso wie wir am tiefsten Punkt, um Mitternacht oder im Kali Yuga (Eisernes Zeitalter) die Galle finden. Das Schaubild ist leider nicht ganz maßgetreu, es geht jedoch hauptsächlich um die zwei opponierenden Punkte 12 Uhr und 24 Uhr.

 

Warum ist das so interessant? Ganz einfach, weil wir im Ursprung eine vom Herzen geleitete Gesellschaft bzw. Lebensform sind. Heißt: im Ursprung ist der Mensch (Anthropos) so konzipiert, dass er mit dem Herzen sieht und denkt und mit seiner Seele fühlt und kommuniziert. Sagt uns das nicht auch schon unsere Sprache? Man spricht vom Herzensverstand, gemeint ist der gesunde Menschenverstand (Common Sense) oder man sagt, die Augen seien der Spiegel der Seele. Und auch bei der Stimme können wir sehr deutlich vernehmen, wer oder was den Menschen spricht. Seine Ratio bzw. sein Bauch oder seine Gefühle, heißt seine Seele.

 

Wer jetzt mit dem Kopf schüttelt und meint, dass es doch gerade richtig wäre, aus dem Bauch heraus zu entscheiden, der irrt gewaltig. Ja, gesagt wird das immer und man lehrt es uns in Seminaren, egal ob New Age oder Kommunikationsseminare für die freie Wirtschaft. Da heißt es dann seit Jahrzehnten, man solle aus dem Bauch heraus entscheiden. Bravo! Und das machen auch 90% der Menschheit! Weil es ja "so logisch" und "vernünftig" ist. Ach ja? Was ist denn daran logisch und/oder vernünftig? Denken Sie doch mal nach! Wenn Sie einen Schreck haben oder Angst, wo erwischt es Sie? Im Herzen oder im Magen (Bauch)? Na? Eben! Im Bauch erwischt es Sie und zwar eiskalt. Also was ist vernünftig an einer Entscheidung, die aus dem Zentrum der Ängste kommt??? Wir stellen das nur mal provokant in den Raum. Denken Sie mal darüber nach. Denn auch die Emotionen kommen von dort. Das ist das, "was langsam oder manchmal auch schneller in einem hochsteigt". Doch das hat nichts mit Gefühlen zu tun. Die "steigen" nicht hoch, die "ist" man. Man ist glücklich, man ist verliebt. Emotionen hat man. Man hat Angst. Niemand sagt im Sprachgebrauch "ich bin Angst". Natürlich "ist" man durchaus mal wütend, dem ist nichts entgegenzubringen. Wir dürfen und sollen ja die gesamte Palette der Gefühle erleben. Dann sind wir das Gefühl und das heißt, es ist uns bewußt

Emotionen hingegen preschen schneller herein, als es einem bewußt ist, da die Angst nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit dem Cerebellum oder Reptiliengehirn zusammenarbeitet. Und dort werden nur "Fight or Flight" - Entscheidungen getroffen. Also Entscheidungen, die so schnell sind, da sie zum Überlebensprogramm gehören. Dort mögen sie sinnvoll sein, nicht aber im zwischenmenschlichen Bereich, wo es um Liebe und Gefühle gehen sollte.

Daher finden wir im Bauch/Magenbereich das, was wir "Emotionale Datenbank" nennen, ein Haufen angesammelter irrationaler, weil in Ausnahmesituationen abgespeichert, mittlerweile sinnlos gewordener Glaubenssätze. Wie sinnvoll es ist, auf diesen Speicher zu hören, mag jeder für sich selber entscheiden... Eines steht jedoch fest: wir sind seit geraumer Zeit keine "Herzensgesellschaft" mehr, was man ja deutlich sehen kann an unserem Verhalten der eigenen Art und anderen Arten und der Natur gegenüber. Wir sind seit ca. 6000 Jahren, genau seit 5772 Jahren, eine "Bauchgesellschaft" und das Resultat ist dementsprechend "zum Kotzen".

Doch das sollte uns nicht grämen, denn auch das ist eine Folge der Yugazyklen. Das Bewußtsein sinkt im absteigenden Daiva bis auf nur noch 25% Verstehen der Schöpfung, da wundert es dann nicht mehr, was aus Menschen und ihrer Zivilisation werden kann. Und wir sehen es ja: Zivilisationen kamen und gingen, allein Mutter Erde blieb. Das schöne an der ganzen Sache ist: nichts währt ewig in der Ewigkeit! Denn es ist sehr beruhigend festzustellen, dass es Endlichkeit gibt in der Ewigkeit.

Wie ist das zu verstehen? Waren Sie mal traurig oder hatten Liebeskummer? Ging auch vorbei, oder? Genauso wie auch glückliche Stunden vergehen und nicht ewig wären. Aber da auch die unangenehmen Situationen und Gefühle nicht andauernd zu sein scheinen, ist das Ganze doch sehr beruhigend, oder nicht? Man muß nur seinen Horizont etwas erweitern und die Zeiteinheiten und schon versteht man mehr vom Ganzen.

 

Abschließend kann man dazu also sagen: im Laufe der Yugazyklen bewegen sich die Menschen durch die Zeit (die ja de facto gar nicht existiert, auch eine spannende Sache) von Goldenen Zeitaltern, wo 100% Verstehen der Schöpfung herrscht und die Menschen eine spirituelle, vom Herzen geleitete Gesellschaft bilden, hin zu Eisernen Zeitaltern, wo die Menschen bei 25% Verstehen der Schöpfung gerade mal noch so viel Intellekt aufweisen, dass sie überleben können und das meist nur durch brutale, emotionale Handlungen, da sie zu "Bauchgesellschaften" verkommen sind.

 

In der Homöopathie ist dem Herzen das Element Gold zugeordnet und der Galle das Eisen, da der dazugehörige Planet Mars ist. Den wir ja auch aus der Mythologie als Ares oder eben Mars kennen, den Gott des Krieges. Außerdem steht die Galle (in der Kinesiologie) für Ablehnung, während das Herz für Freude und Liebe steht.

 

Soweit diese hübsche kleine Analogie. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, dass in der Tat sehr spannend ist, dem empfehlen wir unsere Vorträge und Gesprächsrunden.   

 

 

  

 

NEWS Dezember

Faszien und Kommunikation

Aktuelle Themen

RELAQUA® - Apnoe und Meditat...

Gesprächsrunden 2018

Nächster Termin: 20.12.2018

b&b bilderwerke

Blütenprojekt - Fotoaquarell...