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Der Carrington Event

 

Solar Cycle 24 ist der 24. Sonnenzyklus seit 1755, dem Jahr, in dem die Aufzeichnung der Sonnenfleckenaktivität begonnen hat und es ist auch der aktuelle Zyklus, der am 8. Januar 2008 begonnen hat.

Wissenschaftler der NASA prognostizieren, dass Solar Cycle 24 im Mai 2013 seine Spitze mit ca. 90 Sonnenflecken erreichen soll. Derzeit ist der aktuelle Sonnenzyklus Gegenstand der Forschung, da er die Sonnenflecken nicht in der gewohnten Weise wie zu erwarten bzw. angezeigt war, erzeugt. Die Sonnenflecken fallen nämlich trotz zwischenzeitlicher Spitzen deutlich niedriger als erwartet aus. Zwischenzeitlich warnt der amerikanische Astrophysiker Michio Kaku, der sich den Medienrummel um 2012 zu Nutze gemacht hat, Regierung und Öffentlichkeit, den Sonnenzyklus mit seinen kommenden CME’s (Corona Mass Ejection – Koronaler Massenausstoß) ernst zu nehmen. Kaku sagt auch, dass sich die Wissenschaftler bei ihren Berechnungen um die Stärke der Sonenflecken verrechnet hätten und zwar um den Faktor 20, was nicht unerheblich ist. Show oder Ernst? Wohl von jedem etwas. Jedenfalls mahnt er zur Vorsorge, da er eine Intensität erwartet, die mit dem Supersonnensturm von 1859, dem sogenannten Carrington Event, zu vergleichen ist.

 

Aurora Borealis
Aurora Borealis

Was ist der Carrington Event?

Solar Cycle 10 war der 10. Zyklus seit 1755. Er dauerte 11.3 Jahre an, begann im Dezember 1855 und endete im März 1867. Nur an ungefähr 406 Tagen während des gesamten Zyklus’ gab es keine Sonnenfleckenaktivität.

Vom 1. – 2. September 1859 wurde der stärkste geomagnetische Sturm aufgezeichnet, den die neuzeitliche Erde je erlebt hatte, bekannt als der Carrington Event. 

Nordlichter wurden rund um den Globus gesichtet, sogar über der Karibik, was wirklich bemerkenswert ist. Ebenso gab es Nordlichter über den Rocky Mountains die so hell waren, dass die Minenarbeiter in der Nacht durch das helle Glühen des Himmels erwachten und zur Arbeit gehen wollten, weil sie dachten es sei schon Morgen. Telegraphensysteme in ganz Europa und Nordamerika funktionierten nicht mehr. Die Telegraphen Pylone sprühten Funken, das Telegraphenpapier entzündete sich und fing Feuer.

Vom 28. August bis zum 2. September 1859 wurden zahlreiche Sonnenflecken und Eruptionen auf der Sonne beobachtet. Kurz vor Mittag am 1. September beobachtete der britische Astronom Richard Carrington den größten Flare (Fackel), der einen massiven CME verursachte und diesen in Richtung Erde schleuderte. Der Sturm brauchte nur 18 Stunden um diese zu erreichen. Eine absolut außergewöhnliche Zeit, denn normalerweise würde die Überwindung dieser Entfernung drei oder vier Tage dauern. Das konnte nur deswegen geschehen, weil ein bereits vorher stattgefundener koronaler Ausstoß den Weg quasi geebnet hatte.

 

Geschichte der Aufzeichnungen

Eiskerne enthalten dünne nitratreiche Schichten, die verwendet werden, um den Hergang vergangener Ereignisse rekonstruieren zu können, auch ohne zuverlässige Beobachtungen. Diese Beweise zeigen, dass  Ereignisse dieser Größenordnung mit einer solchen hochenergetisch gemessenen Protonenstrahlung (nicht mit geomagnetischem Effekt) etwa einmal alle 500 Jahre auftreten. Weniger schwere Stürme kommen öfters vor und haben sich z. B. in den Jahren 1921 und 1960 ereignet, als weltweit über Radiostörungen berichtet wurde.

 

Fazit: was damals atemberaubende Naturschauspiele verursacht hat mit ein paar kleinen Aufregungen, könnte in unserer heutigen, vor anfälliger Elektronik strotzenden Welt in der Tat zu großen Problemen führen. Aber nicht zu einem Weltuntergang. Vorsorge und Vorrausschau ist also unbedingt angesagt. Und wenn große Energiekonzerne wie E.O.N. und Konsorten Warnungen herunterspielen, erhebt sich schon die kritische Frage warum? Sorgt man heimlich mit anderen Energiesystemen vor um dann die Menschen erneut und überteuert in der Not abzukassieren? Eine sehr viel näher liegende Wahrscheinlichkeit, als der Aufstieg in einer höhere Dimension. Vor allem, solange dieses Weltregime an der Macht ist und die Menschheitsfamilie gezielt verdummt und indoktriniert, um am Ende ihres Planes sagen zu können, es sind einfach zu viele, wir müssen einschreiten. Da kommen solche Ereignisse doch wie gerufen, oder nicht? 

 

In diesem Zusammenhang ein Satz zum Nachdenken: es gibt keine Wunder, die Dinge sind höchstens wunderlich.  

 

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