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Alkohol - Verlangen nach Betäubung

 

Im Gegensatz zu Flüssigkeiten wie Tee oder Kaffee wird der menschliche Organismus durch Alkohol betäubt. Zwar zerstört übermäßiger Kaffeegenuß die Cytochrom-C-Oxidase (wichtiges Enzym), was sich dann ähnlich auswirkt wir Zyankali, eben nur auf Raten, aber er verändert die Psyche des Menschen nicht. Dieses Problem finden wir nur bei Rauschgiften und Alkohol, was diese Drogen so gefährlich macht.

 

Das Wort "Alkohol" stammt aus dem arabischen und leitet sich von Al-kuhl ab, was ursprünglich die Bezeichnung für das Pulver des grauen Spießglanzes war. Sein Name: Antimonium Crudum. Seine Signatur sind nach außen strebende Spieße, sie zeigen die Weltflucht oder den Mangel an Inkarnationswillen an. Ein ganz ähnliches Verhalten legt der Alkoholiker an den Tag: er flieht der diesseitigen Realitätsebene. Zugegeben, eine durchaus verständliche Reaktion für zu ätherische Wesen, denn die Erde ist ein hartes Pflaster und besonders in unserer Zeit, wo echte Spiritualität durch Spirituosen und "New-Age-Pampe" ersäuft wird. Ein ernstes und trauriges Thema unserer Gesellschaft, welches wir an anderer Stelle ausführlicher erörtern.

 

Bereits durch diese Vorbemerkungen mag deutlich werden, wie wichtig eine genauere Einschätzung der Persönlichkeit eines Trinkers ist, wenn wir ihm ursächlich helfen wollen, was dann weit über das hinausgeht, daß er womöglich aufhört zu trinken.

 

Wie immer geht es darum, die richtigen Fragen zu stellen. Geschieht dies nicht, wird aus der Suche schnell die Sucht.

 

Die unterschiedlichen Typen

Es gibt unterschiedliche Konstitutionsbilder bei Trinkern. So unterscheiden wir zum Beispiel zwischen folgenden:

 

  • dem Biertrinker, "weil's so gemütlich ist"
  • dem Weinseligen, der "den Kontakt mit den Göttern sucht"
  • dem Workaholic, der am Ende alles säuft
  • dem Brandytrinker, "weil's auf der Seele brennt"
  • dem Whiskeytrinker, der "die Freiheit und das Mädchen sucht"
  • dem ganz Verbitterten Gin Tonic und Bitter Lemon Trinker

 

Es ist aus Platzgründen nicht möglich, alle Bilder ausschöpfend zu besprechen, daher haben wir uns für eine Konstitution entschieden, und es ist die des Whiskeys, die schleichende Managersucht, geboren im Zeitalter von Globalismus, Lehmanpleite, IT- und Cloud Computing.

 

Bier ist 'Nahrungsmittel', zumindest in Bayern, Wein ist 'Kultur' und erinnert an Urlaub am Meer, aber Whiskey ist neueren Datums. Er wurde erst richtig in den 80ern "salonfein", seit Serien wie Dallas und Denver Clan, wo die 'harten Kerls' ihre Art der Lagerfeuerromatik als Erdölbarone an der Hausbar auslebten. 

 

Whiskey - für "ganze Kerle"

Whiskey ist eine spezielle Form des Branntweins. Das Wort Whiskey kommt vom Irisch-Gälischen uisce und bedeutet "Wasser". Es ist die Verkürzung des ursprünglichen Wortes uiscebeathad oder "Lebenswasser". Das rauchige Wässerchen soll also die Lebensgeister wieder zurückholen.

In dem Spruch  von den "ganzen Kerls" kommt unbewußt die Suche nach der fehlenden anderen Hälfte zum Ausdruck, die man in diesem Fall glaubt, sich durch den Konsum von Lebenswasser wieder einverleiben zu können. Der leichte Rauchgeschmack des Whiskeys läßt Ahnungen von Lagerfeuerromantik oder heißer Liebe auf Bärenfellen am offenen Kamin einer Blockhütte während kalter Nächte in den Rocky Mountains aufkommen.

 

Es ist dabei ganz ähnlich wie bei der Zigarettenwerbung, man verbindet damit die Vorstellung von Freiheit und Ganzheit. Wenn ich rauche und Whiskey trinke, bin ich wieder ganz und frei. Es gibt dafür einen Ausdruck und der heißt "Ersatzbefriedigung".

 

Was aber ist vorher passiert? Sehr einfach, der Partner war schon von Anfang an nicht der Partner, mit dem man Lagerfeuernächte verbringen konnte. Man wollte es vielleicht, aber es kam so nie dazu und genauer hinschauen, dass es eben nicht so war, wollte man aber auch nicht. Dass so ein Partner sich irgendwann genauso verflüchtigt, wie Alkohol an der Luft verdunstet, ist eigentlich schon vorgezeichnet. Das kann 10 oder auch 20 Jahre dauern, aber der Zeitpunkt kommt. Wenn es dumm läuft, hängt dann nicht nur das eigene Haus, sondern auch die Firma mit dran. Wir erinnern uns: Wohlstand, Manager, Globalisten- und IT Branche ... So ein Fehler kann teuer werden, sehr teuer, oft sogar vernichtend teuer. Und dann? Dann braucht man wie J.R. mal zwischendurch einen Whiskey. Das beruhigt dann das Gemüt und man fühlt sich wieder frei, bis die nächste Schlappe kommt. Vielleicht hat der Partner über Scheidung nachgedacht und will seine Einlagen aus dem Geschäft wieder haben? Und am Ende kommt es zu einer Scheidung, weil er einen besseren J.R. gefunden hat. Da würden  sogar wir uns einen genehmigen, aber dann bitte einen Single Malt vom Clan der Glenfiddich.  

 

Es klingt sehr trivial, aber leider ist dieser Ablauf nicht einfach aus der Luft gegriffen. Und die meisten in dieser Situation die in die Konstitution "Whiskey und Bärenfell" gehören, merken überhaupt nicht, wie aus einem zwei regelmäßige Gläser werden, dann sind es drei, bald vier und dann wird's auch schon haarig, weil das ist eine halbe Flasche, bei großzügiger Eichung. Das halten auch die "ganz harten Kerle" nicht lange aus. Mancher hält länger stand, zum Beispiel Erdsternzeichen, am gefährdetsten sind die Luft - und Wasserzeichen. Luft wegen seiner hohen Sensitivität (die "Nerverl") und Wasser wegen seiner natürlichen Affinität zum Flüssigen (die "Fühligen"). Feuer dürfte wegen seiner Willensnatur noch die größten Chancen haben, nicht in die Suchtfalle zu laufen.

 

Was dann als Resultat herauskommt ist der "Alki aus Versehen". Man versucht es zu verheimlichen und nicht selten kommt dann eine Tablettensucht hinzu, weil der Stress im Außen andauert und die Gefäße durch Alkohol ausgedehnt werden, was dann irgendwann einmal zu Bluthochdruck führt. Sehr häufig "kommen solche Menschen dann überhaupt nicht mehr runter", sodaß der wohlmeinende Arzt gerne mal zu einem flüssigen Element von gräulicher Farbe rät, allgemeinhin als Valium unter der Bezeichnung Diazepam (o.ä) bekannt.  Alkohol und Beruhigungsmittel - eine absolut tödliche Mischung. erst mal nur für den Körper, aber dann auch für den Geist des Menschen.

 

Wer soweit gekommen ist, muß sofort den Mut aufbringen das Ist zu konfrontieren, sonst wird das Soll sehr hoch.

 

Wer diesen Mut aufbringt, hier zu sagen "Ja, ich bin abhängig und ich brauche Hilfe" dem kann geholfen werden. Und er/sie sollte nicht zu lange warten, denn der Körper leidet ebenso wie die Seele während einer solchen "Behandlung".  

 

 

 

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