CADUCEUM Home | Kontakt | Impressum

Die männlichen Wechseljahre

 

Obwohl die Tatsache oft übersehen wird, produzieren Männer und Frauen die gleichen Hormone. Und mit zunehmendem Alter nehmen die meisten Hormonspiegel bei Männern wie auch bei Frauen ab. Mit dem Alter treten tief greifende Veränderungen auf, da Hormone alle Systeme unseres Körpers beeinflußen. Diese Veränderungen, die bei Männern um das 50. Lebensjahr beginnen, nennt man Andropause. Sie zeigt sich im Verlust an Energie, Libido, Durchhaltevermögen, Lebensfreude sowie Gewichts-zunahme im Bauchbereich.  

 

Außerdem ist die Behandlung (bitte nur mit bioidentischen, nicht künstlichen) Hormonen für Männer genauso wichtig wie für Frauen. Ein niedriger Hormonspiegel bei Männern kann zu koronarer Herzkrankheit, Alzheimer, Prostatakrebs, sogar Osteoporose und vor allem Depressionen führen.

 

Impotenz oder erektile Dysfunktion - was ist das?

 

"Eine erektile Dysfunktion (ED) liegt vor, wenn über einen längeren Zeitraum bei den meisten Versuchen, einen Geschlechtsverkehr durchzuführen, keine ausreichende Erektion entsteht oder aufrecht erhalten werden kann."

 

Soweit die Definition. Von diesem Zustand sind in Deutschland ca. 5 Millionen Männer betroffen. Und dass sind nicht nur Grufties, sondern die Spanne der Betroffenen geht von 30 - 80 Jahren, oder anders gesagt: es betrifft ca. 20% der Männer in diesen Altersklassen. Es ist keine Schande oder Manko an Männlichkeit, es ist eine Dysfunktion und somit fällt sie in den behandelbaren Bereich, den man auch als Störung/Krankheit definiert. Und sie ist heilbar! Denn die Geschichte vom Alter und "in die Jahre kommen" ist ein Ammenmärchen. Männer können bis ins hohe Alter Kinder zeugen, während Frauen leider nicht bis ins hohe Alter Kinder bekommen können. Dies mal als Trost.

 

Was nun verursacht diese Störung und warum tritt sie mittlerweile immer früher auf?

 

Zunächst einmal sei darauf hingewiesen, dass es viele Lebensumstände gibt, wie beispielsweise körperliche oder psychische Erschöpfung, akute Krankheiten oder Stress in der Familie, am Arbeitsplatz, im sozialen Umfeld, die sich negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken können. Dieses Versagen der Erektion ist aber keine erektile Dysfunktion. Wenn sich die Situation wieder entspannt hat, dann wird sich die Erektion wie gewohnt wieder einstellen. Oft wird die erektile Dysfunktion auch mit anderen Sexualstörungen wie beispielsweise mangelnde sexuelle Lust (mangelnde Libido) und vorzeitiger Samenerguss verwechselt. Die ED ist das anhaltende Unvermögen, eine Erektion zu erreichen und aufrecht zu erhalten, die für eine befriedigende sexuelle Aktion oder korrekter, Geschlechtsverkehr im Sinne des Wortes, ausreichend ist. Auch für sie sind die o.g. Ursachen zutreffend. Allerdings kommt zum Faktor Stress noch der Faktor Vergiftung hinzu, und die hat einen ganz erheblichen Anteil an dieser Störung. Mit Vergiftung sind Schwermetallbelastungen, chemische Belastungen durch Xenobiotics (von uns geschaffene Gifte in Form von z. B. Medikamenten, Herbiziden, Nahrungszusätzen etc.) und strahlende Belastungen (Computer, Handy, Sendeanlagen etc.) gemeint. Alle diese Komponenten wirken sich auf den Stoffwechsel und somit auf die Hormone und Enzymketten und ihre Tätigkeiten aus. Das heißt, nicht nur die Gabe von Hormonen, sondern auch ein esachgemäße Ausleitung dieser Gifte sind dringend angeraten, soll die Störung wieder verschwinden. Und nicht nur diese, sondern die chronische Krankheit, die sie (die Störung) im Gepäck mit sich führt. Denn eines sei deutlich gesagt: der Penis ist für den Mann sein Frühwarnsystem in Bezug auf Krankheiten. Hält die Störung länger als 2-3- Jahre an, können in ihrem Gefolge Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes auftauchen.

Die meisten Krankheiten haben jedoch mit Durchblutungsstörungen und Gefäßen zu tun, denn auch die ED hat etwas mit Durchblutung zu tun und zwar mangelnder. Daher darf eine erektile Dysfunktion nicht unbeachtet bleiben. Das gemeinsame Gespräch mit der Partnerin ist dabei ebenfalls ein wichtiger und unumgänglicher Faktor.

 

Weitere sehr nützliche Hinweise finden Sie auf dieser Seite: http://www.impotenz-selbsthilfe.de/annaeherung/definition.html

 

Und nun zum Testosteron.

 

Testosteron und seine richtige Anwendung

 

Ohne Frage ist Testosteron das wichtigste Hormon, welches bei Männern für eine Ersatztherapie in Betracht gezogen werden kann bzw. sollte. In der Regel betrachtet man Testosteron als Sexualhormon, was natürlich auch richtig ist, es hat aber noch andere, wahrscheinlich sogar wichtigere Funktionen, denn:

 

  1. Testosteron ist das wichtigste Hormon zum Schutz vor Alzheimer. Es Studien die dies eindeutig beweisen (National Institute of Health).
  2. Testosteron ist das wichtigste Hormon für den Herzmuskel (d.h. für die Herz-kranzarterien, das Reizleitungssystem und für den Herzmuskel selbst)
  3. Niedrige Testosteronwerte bei Männern haben das Einsetzen von Depressionen zur Folge. (Die Testosteronersatz-Therapie bringt Energie und Lebensfreude zurück und sorgt für  Muskelaufbau. Fälschlicherweise wird stattdessen oft ein Antidepressivum gegeben, ein fataler Fehler, denn es hilft nicht wirklich und macht zudem noch süchtig und schwächt über den Hypothalamus den Willen des Menschen => siehe wieder Abschnitt "Sucht". Wir haben es hier mit einem Teufelskreislauf zu tun!) 
  4. Die Libido normalisiert sich wieder.

 

Aber es gibt ein paar wichtige Schritte zu berücksichtigen, damit der Schuß nicht doch noch nach hinten losgeht. Daher bitte unbedingt das nächste Kapitel zur richtigen Anwendung lesen!

 

NEWS Juni

Faszien und Kommunikation

Aktuelle Themen

Toxoplasmose

Gesprächsrunden 2017

Nächster Termin:24.08.2017

b&b bilderwerke

Bielefeld - Projekte in Wort...